Am 10.Februar 2021 fand der Tag der Kinderhospizarbeit statt, der seit 2006 begangen wird. Der Tag soll auf die Situation lebensverkürzend, erkrankter Kinder und deren Familie aufmerksam machen sowie in der Gesellschaft ein Bewusstsein für die Arbeit der Kinderhospize schaffen.

Das sogenannte grüne Band ist ein Symbol für den Tag der Kinderhospizarbeit. Es soll die Hoffnung ausdrücken, dass sich immer mehr Menschen mit den erkrankten Kindern und deren Familien solidarisieren. Der aufreibende Alltag von Familien in der Klinik und zu Hause, die ein schwerkrankes Kind versorgen, Ihre Sorgen, Ängste und Wünsche nach Unterstützung sollen nicht unbemerkt bleiben.

An diesem Aktionstag besuchten Mitarbeiter*innen des Ambulanten Kinderhospizdienstes  des KINDERHILFE e.V. das HELIOS Klinikum Berlin-Buch und trafen sich dort mit dem Chefarzt Dr. Hundsdörfer und Kerstin Walter, der Erzieherin auf der Kinderonkologie. Durch die Corona-Krise können unterstützende Angebote für Eltern wie sie in Form des Elterncafés in der Klinik stattfanden nicht mehr angeboten werden.  Eltern die ein krebskrankes Kind über viele Monate in der Klinik begleiten brauchen jede Form der Unterstützung. Alternativ bringen wir jetzt regelmäßig Kraftpakete auf die Kinderonkologie in Form von Obst, Eis und kleinen Stärkungen, um immer wieder ein Zeichen unserer Solidarität zu setzen und Familien zur Seite zu stehen.

Als ambulanter Kinderhospizdienst stellen wir Angebote für die psychosoziale Begleitung der Familien, in Absprache mit dem Chefarzt Dr. Hundsdörfer, entsprechend den Bedarfen der Familien zur Verfügung. Familien mit einem schwerkranken Kind gilt unsere ganze Kraft und Zuwendung!

Am Abend berichtete auch die Abendschau im rbb darüber. HIER zusehen ab 00:25 Sekunden.