Ein Film über ehrenamtliche Familienbegleiter

Wir möchten uns ganz herzlich an dieser Stelle bei unseren Ehrenamtlichen Unterstützern bedanken.

Wir haben einen kleinen Film über einen Ehrenamtlichen Familienbegleiter gedreht, bei seiner Arbeit in einer betroffenen Familie. Dies ist ein Beispiel für die vielfältige ehrenamtliche Arbeit, die man in unserem Verein leisten kann. Ohne die wir so nicht existieren könnten und Familien mit einem an Krebs erkrankten Kind so umfangreich unterstützen könnten.

Interessenten für ehenamtliche Tätigkeiten können sich hier

und

melden.

Dokumentation Jürgen Schulz

Wir dachten, es ist an der Zeit über unseren Gründer und langjährigen Vorsitzenden Jürgen Schulz, eine kleine Dokumentation zu filmen.

1970 heiratete er Barbara, 1975 wurde ihr gemeinsamer Sohn Björn geboren. Drei Jahre später erkrankte der Junge an Leukämie. „Wir erlebten, wie es Familien in dieser existenziellen Situation zwischen Klinik und Zuhause ergeht, wie man glaubt, am Ende seiner Kräfte zu sein“, erklärte Jürgen Schulz. Im November 1982 verstarb Björn mit sieben Jahren. „Uns wurden noch zwei Jahre mit unserem Jungen geschenkt. In dieser schweren Zeit stand uns auch die Seelsorgerin Rosemarie Fuchs eng zur Seite“, erinnerte sich Jürgen Schulz. Sie überzeugte das Paar, sich für andere Familien mit einem krebskranken Kind einzusetzen. 1983 gründeten Jürgen und Barbara Schulz gemeinsam mit anderen betroffenen Eltern den KINDERHILFE – Hilfe für leukämie- und tumorkranke Kinder e.V. Berlin. Der Verein ermöglichte den Aufbau einer Tagesklinik für krebskranke Kinder im damaligen Westberliner Virchow-Klinikum, die Förderung der Behandlungsbedingungen und Forschung auf dem Gebiet der pädiatrischen Onkologie, Wohnungen für eine kostengünstige Übernachtung der Eltern in der Nähe des Krankenhauses, ein Nothilfefonds, Nachsorgeangebote, Kontakt- und Beratungsstellen in der Region und vieles, vieles mehr. „Wir handeln nach dem Prinzip: Wenn ein Kind so schwer erkrankt, ist immer die gesamte Familie betroffen“, beschrieb Schulz seine Arbeit.

Auf Grund der überwältigenden Resonanz wurde es notwendig, das Aufgabengebiet zu erweitern. Die Björn Schulz STIFTUNG wurde 1996 gegründet. „Von Anfang an haben wir auch immer die Familien intensiv begleitet, deren Kind keine Aussicht auf Heilung hatte“, erklärte Jürgen Schulz. Anfang der 90er Jahre entstand die Idee eines Kinderhospizes für Familien mit einem unheilbar kranken Kind oder Jugendlichen. Dafür musste er außerhalb von Deutschland nach England auf Suche nach Partnern mit entsprechender Erfahrung gehen. 1997 eröffnete die Björn Schulz STIFTUNG den ersten ambulanten Kinderhospizdienst in Deutschland.

Das enorme Engagement von Jürgen Schulz erstreckte sich bundesweit für die Kinderhospizbewegung und tragen bis heute wirkungsvolle Früchte. Bundespolitiker, wie auch Prominente aus Wirtschaft und Kultur begeisterte das langjährige Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Kinderhospize für diese einzigartige Arbeit immer wieder nachhaltig. Er gilt als Vater der Kinderhospizarbeit in Deutschland.

Jürgen Schulz wurde im November 2003 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande und 2009 mit dem Engagement-BAMBI für sein außergewöhnliches Engagement zugunsten von Familien mit einem schwer- und unheilbar kranken Kind geehrt.

Im Frühjahr 2014 endete die Tätigkeit als Vorstandsmitglied der Björn Schulz STIFTUNG. Seit 1983 bis jetzt war er Vorstandsvorsitzender des KINDERHILFE e.V.

Das Wort „Aufgeben“ gibt es nicht in seinem Wortschatz.

Call to Action-Film Kinderhilfe e.V.

Hier könnt ihr unseren neuen Imagefilm sehen. Viel Spaß beim Schauen. Ihr könnt ihn gerne weiterleiten und teilen. Dankeschön!!!

KINDERHILFE e.V. Imagefilm 2018

Zu unserem 35-jährigen Jubiläum haben wir ein Imagefilm erstellt, der dort auch seine Premiere erlebte. Jetzt kann man ihn auch hier sehen.

Berliner und Potsdamer Geschwistertag am 13.05.2017

Das letzte Geschwistertreffen fand bereits am Samstag, den 13. Mai 2017 statt und stand unter dem Thema „Indianer“. Die Geschwisterarbeit umfasst unterschiedlichste Themenbereiche und bedarfsorientierte Angebote.

Um die fünfstündige pädagogische Arbeit aufzulockern, galt es auch diesmal Pausen einzubauen. In den Pausen wurde geklettert und ein INDIANERTANZ aufgeführt mit der Musik von Ulf der Spielmann und seinem Indianer-Tanz, der allen sehr viel Spaß gemacht hat.

Tsenguun

Als Battuvshin Chuluunbaatar von Tsenguuns Erkrankung hörte, meldete sich der mongolische Student bei uns und wollte uns unterstützen, in dem er einen Film über Tsenguun, seine Familie und unseren Verein drehen wollte. Dieser ist nun fertig. Er ist sehr gut gelungen und wir freuen uns ihn hier zu präsentieren. Vielen Dank für die Unterstützung!